Critical Acclaim: I due Foscari

02.14.14
James Conlon
Evolver.at (Austria)

"The production was musically excellent, starting with the outstanding ORF-Orchestra under the superb James Conlon as well as the soloists and the chorus. Conlon understood to built a high dynamic, brilliant and fascinating performance. Davinia Rodriguez as Jadopo Foscaris wife is an intense singer, who is not only sure in attacking but also in the most quiet piano. Roberto Tagliavini with his profound bass voice vocally does not stay behind the evildoer Jacopo Loredano."

"Despite his age of 72 the spanish Plácido Domingo has real world class, who tours as baritone through the world. ..."Most of all fascinates his big romances in the first act as well as the ending scene in which all of the audience kept their mouths open."

"With these only six performances including production the Opernhaus an der Wien again succeeded in large way - in which the soloists and above all the eccellent conductor James Conlon had a large part."

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"Musikalisch war die Produktion exzellent, angefangen vom hervorragenden ORF-Orchester unter dem superben James Conlon über die Solisten bis hin zum Chor. Conlon verstand es, mit dem Orchester eine hochdynamische, brillante und faszinierende Aufführung zu zimmern. Davinia Rodriguez als Jacopo Foscaris Ehefrau ist eine intensive Sängern, die nicht nur sicher in der Attacke ist, sondern noch dazu im leisesten Piano. Roberto Tagliavini mit seiner profunden Baßstimme bleibt den Kollegen als Bösewicht Jacopo Loredano stimmlich nichts schuldig."

"Echte Weltklasse hat trotz seiner 73 Jahre der Spanier Plácido Domingo, der seit ein paar Jahren als Bariton durch die Lande zieht. Verglichen mit echten Baritonen von Weltrang weist er zwar einige Unebenheiten auf, wie zum Beispiel etwas mangelnde Tiefe; mit seiner Schauspielkunst und seiner unnachahmlichen Musikalität spielte er seine Protagonisten jedoch locker "an die Wand". Faszinierend waren vor allem seine große Romanze im 1. Akt sowie die Schlußszene, bei der allen im Publikum praktisch "der Mund offenblieb."

"Mit dieser nur sechs Aufführungen umfassenden Produktion gelang dem Opernhaus an der Wien abermals ein großer Wurf - wobei die großartigen Solisten und vor allem der exzellente Dirigent James Conlon einen wichtigen Anteil am Gelingen hatten."